Über uns
Die UdVA ist der politische Partner und Anwalt der deutschen Heimatvertriebenen, der Aussiedler und Spätaussiedler sowie der deutschen Minderheiten im historischen deutschen Osten und unseren Nachbarländern im östlichen Europa.
Die Geschichte der UdVA reicht bis in die unmittelbare Nachkriegszeit zurück. Noch vor Gründung der Bundespartei 1950 setzten auf Zonen-, Landes- und Kreisebene erste Bemühungen ein, die Belange der Ost- und Mitteldeutschen in Flüchtlingsausschüssen zu bündeln.
1950 erfolgte die Gründung eines eigenen CDU-Landesverbandes für die Vertriebenen: dem Landesverband Oder/Neiße. Deutliches Ziel war die politische Vertretung der in der Charta der deutschen Heimatvertriebenen niedergeschriebenen Ziele: der heimatpolitischen Anliegen der Millionen Vertriebenen, der Vereinigung des gespaltenen Deutschlands, der Schaffung eines geeinten und friedlichen Europas sowie des Wiederaufbaus Westdeutschlands. Bereits früh entwickelte sich der Landesverband zu einer Schnittstelle zwischen den Vertriebenenverbänden und den Unionsparteien.
1968 erfolgte auf dem CDU-Bundesparteitag in Berlin die Umwandlung des Landesverbands Oder/Neiße in eine Parteivereinigung gemäß Statut der CDU – die Union der Vertriebenen und Flüchtlinge – Vereinigung der Ost- und Mitteldeutschen in der CDU und CSU (UdVF).
Die Ostpolitik der sozial-liberalen Koalition rief die Vereinigung Anfang der 1970er Jahre verstärkt auf den Plan. Als parteipolitischer Ansprechpartner für die Interessenverbände der Flüchtlinge und Vertriebenen trat sie programmatisch für das Selbstbestimmungsrecht aller Deutschen sowie das Recht auf Heimat ein und bemühte sich um Pflege des aus der Heimat mitgebrachten deutschen Kulturerbes entsprechend der gesetzlichen Vorgaben.
1981 wurde die UdVF in Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung – Union der Vertriebenen und Flüchtlinge der CDU/CSU (OMV) umbenannt. Mit dem erhöhten Zustrom von Aussiedlern in den späten 1980er Jahren ergaben sich neue Aufgabenfelder, galt es hier, politische Akzente für deren Eingliederung zu setzen.
Eine besondere Zäsur war der Fall des Eisernen Vorhangs, die Vereinigung von BRD und DDR sowie der mit dem 2+4-Vertrag verbundene, endgültige Verzicht auf die ehemaligen deutschen Ostgebiete. Dadurch wuchs die politische Verantwortung für die nun in Freiheit lebenden deutschen Minderheiten sowie die durch die Anerkennung des Kriegsfolgeschicksals für die Deutschen in den ehemaligen Sowjetrepubliken möglich gewordene (Spät-)Aussiedlung.
Im Rahmen dieses noch immer andauernden Prozesses wurde im Januar 2025 die OMV auf ihrer Bundesdelegiertentagung in Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA) umbenannt. Damit wurde die Zugehörigkeit zur Unionsfamilie und der Fokus auf die Zielgruppen im Namen unterstrichen.
Unser Team!
Im Juni 2025 wurde auf der Landesversammlung folgender Vorstand gewählt: